
DHB Engagement-Festival 2026 in Berlin
Vier perfekte Handballtage für junge Engagierte.
Wenn man junge Leute hören will, ihre Meinung erfahren möchte, sie einbinden will, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Forms-Umfrage zum Beispiel oder Video-Calls. Man kann sich auch in einem Konferenzraum treffen. Kennenlernspiel zum Beginn, eine PowerPoint anwerfen, Mittagessen um 12 Uhr. Oder man schafft ein Event, das junge Menschen wirklich begeistert. Das Engagement-Festival des Deutschen Handballbundes (DHB) ist genau so entstanden.
„Diese Veranstaltung ist das Ergebnis von den konkreten Wünschen der jungen Engagierten“, erklärt Martin Goepfert, Vorstand Mitglieder beim DHB. „Weniger vermottetes Sitzungsflair, mehr Interaktivität mit Bewegung, Diskussionen, Emotionen und Events.“
Vom 4. bis 7.Juni 2026 findet die Highlight-Veranstaltung, das DHB Engagement-Festival, statt. Für vier Tage ist dann volles Programm. Und zwar in einer Stadt, die wie keine andere für Erlebnis steht. Denn für die dritte Ausgabe nach 2022 (München) und 2024 (Hannover) geht es dieses Mal nach Berlin. Doch statt Einsichten in das politische Zentrum der Bundesrepublik geht es um intensive Einblicke in den Handballsport.
„Das DHB Engagement-Festival basiert auf drei Säulen: Echte Beteiligung, Bewegung und Spaß“, erklärt Martin Goepfert. Beteiligung meint dabei in erster Linie: Jungen Menschen, die sich im Handball engagieren, eine Plattform geben. „Wir wollen über Themen diskutieren, die die jungen Engagierten im Handball bewegen und schaffen auch die Möglichkeit, uns als DHB offen die Meinung zu sagen“, erklärt Martin Goepfert. „Wir wollen ehrlich wissen, was junge Menschen von ihren Verbänden erwarten, damit auch wir lernen können.“
Josefine Gorka kennt dieses „Den-DHB-Challengen“ von der anderen Seite. Sie war bei beiden bisherigen DHB Engagement Festivals dabei. 2022 als DHB-Jugendsprecherin, 2024 dann als stellvertretende Vorsitzende der DHB-Jugendkommission – in diesem Jahr als Vorsitzende der Jugendkommission und DHB-Präsidiumsmitglied. „Die Teilnehmenden haben auch dadurch einen immensen Einfluss auf die Zukunft unserer Sportart, dass sie dem DHB einen anderen Blickwinkel aufzeigen und im Austausch auch mal sagen: „Die Punkte, über die ihr euch Gedanken macht, interessieren uns im Verein nicht. Wir haben ganz andere Baustellen.‘“
Auf der einen Seite darf dem DHB der Spiegel vorgehalten werden, auf der anderen Seite gibt es viel Input für das eigene Wirken im Handballkosmos. Die Hauptzielgruppe für das DHB Engagement-Festival sind 16- bis 26-jährige Handballerinnen und Handballer, die sich im Verein oder Verband engagieren. Deren Engagement soll mit Impulsvorträgen und Formaten mit Knowhow und Best-Practice-Bespielen unterstützt werden.
„In meinen Augen macht die Kombination aus Workshops, Speakers Corner und Side-Events den Anreiz des Engagement-Festivals aus“, sagt Josefine Gorka. „Mit dem Input, den ich dort von den Mitarbeitenden in den professionellen Strukturen bekomme, kann ich bei der Veranstaltung in den Austausch mit Gleichgesinnten gehen. Mit Leuten, die in ähnlichen Umfeldern, Strukturen, Ämtern und Positionen in den Vereinen und Verbänden wirken.“ Das ist der große Mehrwert dieser Veranstaltung. Man bekommt theoretischen Input und kann direkt erfahren, wie man das dann in der eigenen Handballwelt umsetzt.
Vernetzung ist dabei das Schlagwort. Das bringt viel für die Vereinsarbeit, aber auch viel für die eigene Karriere. Vincent Wechner beispielsweise war 2024 Teilnehmer beim DHB Engagement-Festival und war während der Frauen-WM Praktikant im Bereich Organisation Länderspiele. Nele Satz war vor zwei Jahren ebenfalls dabei, vernetzte sich mit einem Vertreter des Hamburger Handball-Verbands, wurde Vertreterin des Hamburger Handball-Verbands beim DHB Bundesjugendtag und später Mitarbeiterin in dessen Geschäftsstelle in der Hansestadt.
Input, Vernetzen, Diskutieren – es geht aber immer noch um Handball und um eine gute Zeit. Dafür sorgen die zweite und dritte Säule beim DHB Engagement-Festival: Sport und Spaß.
„Wir haben bewusst eine lockere Mischung im Programm“, erklärt Martin Goepfert. „Am Donnerstag findet nach der Ankunft der Jugendkongress statt, bei dem über die Zukunft des Handballs aus der jugendlichen Brille diskutiert wird und die Jugendsprecherinnen und -sprecher ihre Arbeit und aktuelle Projekte vorstellen. Anschließend wird es wieder ein Speakers Corner geben, bei denen auch Stars der Nationalmannschaften mit in die Diskussion einsteigen.“ Weiter sind Workshops und Vorträge und auch eine Stadtrallye geplant. Am Samstag findet in BeachMitte, einem der angesagtesten Sportstätten Berlins, ein großes Beachhandballturnier statt. Und natürlich wird zum Abschluss am Abend Party gemacht.
Letztendlich ist es so: Von Donnerstag bis Sonntag verbringen handballbegeisterte, junge Menschen aus allen Ecken Deutschlands gemeinsam Zeit. Sie denken über Handball nach, tauschen sich aus, vernetzen sich und sie spielen Handball. Und danach nehmen sie diese Energie, ganz viel Wissen und Anregungen in ihre Vereine mit. Es ist die perfekte Möglichkeit für Vereine und Verbände, sich bei ihren jungen Engagierten zu bedanken. Und es sind vier perfekte Handballtage für junge Handballerinnen und Handballer.
Wer das nicht verpassen will, sollte sich jetzt direkt anmelden. Alle Infos sind auf der DHB-Aktionsseite zu finden.
