
Die Inklusionsliga
Mit dem Inklusionsverständnis haben wir die Grundlage für eine neue Ausrichtung der Inklusion im Verband geschaffen. Es dient künftig als verbindlicher Orientierungsrahmen für den gesamten Handball im HVNB – für den Verband ebenso wie für Vereine und alle Aktiven, unabhängig davon, ob sie als Trainierende, Spielende, Betreuende oder Ehrenamtliche eingebunden sind. Dieses Verständnis ist mehr als ein Leitbild: Es markiert einen bewussten Neuanfang. Wir stellen uns im Themenfeld Inklusion strukturell und inhaltlich neu auf und stoßen damit einen Veränderungsprozess an, der nachhaltig wirken soll – im Spielbetrieb, in den Strukturen und in der täglichen Vereinsarbeit.
Ein zentraler Bestandteil ist hierbei u.a. die Neuausrichtung der Inklusionsliga, die eine aktive Einbindung der teilnehmenden Mannschaften beinhaltet. Gemachte Erfahrungen, Perspektiven und Bedarfe sollen künftig noch stärker in die Weiterentwicklung der Inklusionsliga einfließen. Dies hat zum Ziel, dass die Inklusionsliga von allen beteiligten Vereinen gemeinsam getragen und unterstützt wird. Die Liga soll auf einem breiten Konsens basieren und von einer gemeinsamen Haltung geprägt sein, hinter der alle stehen. Nur wenn Verband und Vereine geschlossen an einem Strang ziehen, kann sich die Inklusionsliga langfristig etablieren, weiterentwickeln und als verlässliches, inklusives Angebot im Handball Bestand haben.
Der HVNB hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, die Gestaltungsprozesse aktiv zu begleiten. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt hier auf der Vernetzung der Vereine untereinander, der Bildung von Arbeitsgruppen und dem daraus resultierenden, überregionalen Informationsaustausch. Darüber hinaus unterstützt der HVNB seine Mitgliedsvereine bei Bedarf bei der Gründung von Mannschaften, in denen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam Handball spielen.
Hintergrund
Seit der Saison 2022/23 bietet der HVNB einen offiziellen Spielbetrieb für inklusive Handballteams an. Katharina Schoch, Beauftragte für körperliche und geistige Vielfalt, zeigt sich begeistert: „Gemeinsam mit den Vereinen sind wir unendlich stolz, jetzt auch offiziell in den Spielbetrieb einzusteigen und noch mehr Werbung für Inklusion im Handball zu machen“.
Insgesamt acht Mannschaften sind für die Saison 2025/26 gemeldet – Mit dabei: Handball kennt kein Handicap (Hannoverscher SC & TuS Bothfeld), TSV Altenwalde, TuS Sulingen, HSG Heidmark I & II, TB Stöcken, SV Werder Bremen & HSG Verden-Aller.
Tabelle & Spielplan
„Öffnung in Richtung Inklusion ist kein Extra sondern ein Gewinn für jeden Verein. Inklusion verändert nicht nur den Sport – sie verändert uns. Sie öffnet den Blick für Vielfalt, macht Teams stärker und zeigt, wie viel Spaß echtes Miteinander macht“
Katharina Schoch, Beauftragte für körperliche & Geistige Vielfalt
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