Emma und Lea waren die letzten zwei Wochen in der Geschäftsstelle im Einsatz. Foto: HVNB

Hinter den Kulissen des HVNB

Von der Spielerin zur Praktikantin – Lea und Emma wechseln die Perspektive.

Die ehemaligen HVNB-Spielerinnen Lea Graich und Emma Determann haben in den vergangenen zwei Wochen ein Schülerpraktikum in der Geschäftsstelle des Handballverbandes Niedersachsen-Bremen e.V. (HVNB) absolviert. „Ausschlaggebend für unseren Perspektivwechsel war unsere langjährige Förderung im Verband, durch die unser Interesse an den Abläufen hinter den Kulissen gewachsen ist“, berichten beide.

Das Duo blickt auf eine intensive sportliche Laufbahn im HVNB zurück. Zahlreiche Lehrgänge und Einsätze – auch in höheren Altersklassen – prägten ihre Entwicklung. Neben der sportlichen Weiterentwicklung entstanden in dieser Zeit auch enge persönliche Freundschaften. Insbesondere Turniere auf hohem Niveau sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen Trainerinnen, Trainern und Mitspielerinnen leisteten einen wichtigen Beitrag zu ihrer Entwicklung.

Ein Höhepunkt war die Teilnahme am Deutschland-Cup 2025, bei dem sie sich vor den Bundestrainern präsentieren konnten und wertvolle Impulse für ihren weiteren Weg erhielten.

Während ihrer aktiven Zeit nahmen Lea und Emma die organisatorischen Abläufe im Hintergrund kaum wahr. Erst durch ihren freiwilligen Einsatz beim Deutschland-Cup im Januar änderte sich diese Perspektive. „Da haben wir gemerkt, wie viel Organisation hinter so einem Event steckt“, berichten sie. Dabei unterstützten sie unter anderem die mediale Begleitung des Turniers, führten Interviews und wirkten an Livestreams mit.

Im Rahmen ihres Praktikums erhielten sie darüber hinaus Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche der Geschäftsstelle. Dazu zählten unter anderem Verwaltungsaufgaben wie das Erstellen von Kaderlisten, Tätigkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit – etwa die Aufbereitung von Spielhighlights der Regionalliga – sowie die Organisation von Schulhandball-Projekten.

„Das hat unseren Blick auf die Verbandsarbeit deutlich erweitert“, lautet ihr Fazit. Viele Abläufe, die zuvor selbstverständlich erschienen, nehmen sie heute differenzierter wahr.

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