
Starke Ergebnisse beim Westfalenturnier
W11 sichert sich den Turniersieg, M10 belegt Rang drei.
Die Auswahlteams W11 und M10 des Handballverbandes Niedersachsen-Bremen e.V. (HVNB) haben am 3. und 4. Oktober 2026 wichtige Wettkampfpraxis für den Deutschland-Cup gesammelt. Beim Westfalenturnier in Dortmund trafen die beiden Teams im Modus „Jeder gegen Jeden“ auf die Auswahlmannschaften aus Westfalen, Bayern, Nordrhein, Sachsen und Thüringen.
Das M10-Team startete erfolgreich mit einem Siegen gegen Thüringen (27:18) in das Turnier. Nach einem umkämpften Spiel gegen Sachsen stand am Ende ein 19:19-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Mit einem 28:25-Erfolg gegen Gastgeber Westfalen beendete das Team den ersten Turniertag erfolgreich. Auch am Sonntag startete die M10 stark und setzte sich mit 23:20 gegen Bayern durch. Im abschließenden Spiel gegen Nordrhein musste sich die Mannschaft jedoch mit 20:24 geschlagen geben. Am Ende stand der dritte Platz für das HVNB-Team zu Buche.
„Das Turnier war ein wichtiger Schritt in unserer Vorbereitung auf den Deutschland-Cup. Die Mannschaft hat über weite Strecken gute Leistungen gezeigt. Gleichzeitig haben wir wertvolle Erkenntnisse gewonnen und wissen nun, an welchen Punkten wir in den nächsten Wochen weiterarbeiten müssen“, so Michel Sperling, M10-Trainer und dualer Student beim HVNB.
Noch erfolgreicher verlief das Wochenende für die W11-Auswahl: Fünf Siege aus fünf Spielen sorgten für den Gewinn des Turniers. Zum Auftakt setzte sich das Team mit 20:13 gegen Sachsen durch. Gegen Bayern entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, ehe sich die HVNB-Mädchen in der zweiten Halbzeit absetzen konnten und mit 26:18 gewannen. Im dritten Spiel folgte ein deutlicher 27:13-Erfolg gegen Nordrhein. Die Partie gegen Westfalen gestaltet sich dagegen deutlich enger, aber am Ende reicht es für einen 20:16-Sieg. Zum Abschluss des Turniers setzte die Auswahl mit einem 26:13-Sieg gegen Thüringen noch einmal ein Ausrufezeichen und sicherte sich mit einer verlustfreien Bilanz verdient den ersten Platz.
„Unsere Abwehrleistung und die überdurchschnittlichen Torhüterleistungen waren entscheidend für die Erfolge. Auch im Umschaltspiel haben wir vor allem in den Spielen gegen Westfalen und Bayern ein gutes Niveau gezeigt. Im Positionsangriff haben wir dagegen noch Steigerungsbedarf. Hier war die Fehlerquote teilweise noch zu hoch und in einigen Phasen hat uns die notwendige Struktur gefehlt. Daran können wir in den nächsten Wochen gezielt arbeiten“, so HVNB-Trainer Dirk Leun.
Für beide Teams stehen nun weitere intensive Wochen auf dem Weg zum Deutschland-Cup an. Neben einigen Trainingseinheiten wartet Ende des Monats bereits die nächste Bewährungsprobe: Beim SELECT-Cup vom 30. Oktober bis 1. November 2026 in Bremen können die Nachwuchstalente erneut ihr Können gegen die Auswahlmannschaften anderer Landesverbände unter Beweis stellen.
