
Regionalliga: Zwischen Aufstiegstraum und Abstiegskampf
Die Top-4 der Männer im Duell – Klare Verhältnisse bei den Frauen
Männer
Endlich geht’s wieder los: Nach dem spielfreien Wochenende starten die Mannschaften der Solarservice Norddeutschland Handball-Regionalliga der Männer wieder voll durch. Fans und Interessierte dürfen sich auf spannende Spiele an der Tabellenspitze sowie im -keller freuen! Hier jedoch erstmal der Ergebnisdienst vom vergangenen Wochenende: Der TvdH Oldenburg wird seiner Favoriten-Rolle gerecht und feiert gegen die HSG Nienburg einen 25:19-Heimsieg. Außerdem lässt der MTV bei seinem 33:23-Heimsieg gegen die „Landkreis-HSG“ aus Grüppenbühren/Bookholzberg nichts anbrennen.
Zeit für den 18. Spieltag – eröffnet wird dieser in Alfeld. Der SV Alfeld empfängt mit dem TuS GW Himmelsthür einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller. Angepfiffen wird der Keller-Kracher am Freitag, den 6. Februar 2026, um 20.00 Uhr. Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein: Alfeld steht aktuell auf Rang elf mit 13 Punkten, Himmelsthür folgt mit zwei Punkten Abstand dicht dahinter auf Platz zwölf. Zusätzliche Würze bekommt die Partie durch den Derby-Charakter – Emotionen und volle Intensität sind damit garantiert. Für beide Teams ist klar: Wer hier gewinnt, setzt ein echtes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt.
Alle weiteren Partien steigen am Samstag, den 7. Februar. Den Auftakt macht um 18.30 Uhr das Duell zwischen dem Tabellenvierten TvdH Oldenburg und Spitzenreiter MTV Großenheidorn, der allerdings mehr Spiele absolviert hat. Dieses Aufeinandertreffen hätte durchaus das Potenzial für ein echtes Topspiel, auch wenn dieser Titel an diesem Spieltag anderweitig vergeben wird. Dennoch dürfen sich die Fans auf eine hochklassige Partie freuen, in der beide Teams alles daransetzen werden, die Punkte nicht kampflos herzugeben. Gerade Oldenburg will vor heimischem Publikum ein Ausrufezeichen setzen und den Favoriten ärgern. Großenheidorn hingegen möchte seine Spitzenposition weiter untermauern und den nächsten Schritt Richtung Aufstieg machen.
Drei Spiele starten um 19.00 Uhr:
TSV Burgdorf II vs. Northeimer HC. Zweiter gegen Dritter. Aufstiegskampf pur. Auch dieses Duell hätte ohne Zweifel das Zeug zum Topspiel der Woche gehabt. Wer sich an das Hinspiel erinnert, weiß: Spannung ist garantiert. Nach der dramatischen Schlussphase kassierte die Bundesligareserve damals ihre erste Saisonniederlage. Entsprechend sinnt das Team von Trainer Álvarez nun auf Revanche. Ob diese gelingt und der zwischenzeitlich verlorene Platz an der Sonne zurückerobert werden kann, bleibt abzuwarten.
VfL Hameln vs. HSG Schaumburg. Im Weserbergland läuft es derzeit alles andere als rund. Gegen die formstarken Cloppenburger kassierte der VfL vor zwei Wochen bereits die fünfte Niederlage in Folge – und nun gastiert mit der HSG Schaumburg die aktuelle „Auswärtsmacht“ der Liga in der Halle am Eintrachtweg. Die Gäste reisen mit einem Sieg gegen Achim im Gepäck an und haben zudem noch eine Rechnung offen. Auch der Blick auf die Tabelle verleiht dem Spiel zusätzliche Brisanz: Schaumburg liegt einen Zähler vor Hameln, der Sieger dieser Partie würde entsprechend am direkten Konkurrenten vorbeiziehen.
HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg vs. SV Beckdorf. Schauen wir gen Norden – und auf den ersten Blick scheinen die Rollen klar verteilt. Während der SV Beckdorf weiterhin am oberen Tabellendrittel kratzt, ist die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg inzwischen abgeschlagenes Schlusslicht. Dennoch wollen sich die Gastgeber keinesfalls kampflos ergeben. Und wer weiß: Vielleicht gelingt ja die faustdicke Überraschung gegen den ambitionierten SV Beckdorf.
Eine Viertelstunde später, um 19.15 Uhr, folgt schließlich unser Topspiel der Woche: MTV Vorsfelde vs. TV Cloppenburg. Diese Einordnung mag auf den ersten Blick überraschen, doch wer die Regionalliga aufmerksam verfolgt, wird schnell verstehen, warum gerade dieses Duell ausgewählt wurde. Denn formtechnisch treffen hier zwei der aktuell heißesten Teams der Liga aufeinander. Mit dem TV Cloppenburg reist derzeit die formstärkste Mannschaft an: Fünf Spiele, fünf Siege – besser geht es nicht. Die letzte Niederlage liegt bereits Wochen zurück, und die Cloppenburger strotzen vor Selbstvertrauen. Aber auch der MTV Vorsfelde ist auf dem besten Weg, in diese Kategorie vorzustoßen. Aus den letzten drei Partien holten die Razorbacks zwei Siege und ein Unentschieden – darunter ein beeindruckender Erfolg gegen Tabellenführer Großenheidorn sowie ein Punktgewinn gegen den aktuellen Dritten. Zwei Mannschaften in Topform, ein Duell mit Signalwirkung – die Voraussetzungen für einen hochklassigen Handballabend könnten kaum besser sein.
Das letzte Spiel des Tages wird um 19.30 Uhr angepfiffen. Die HSG Nienburg empfängt die SG Achim/Baden zum nächsten Kellerduell. Während sich die Gäste aus Bremen zuletzt einen kleinen Puffer zur Abstiegszone erarbeiten konnten, stecken die Meerbachspatzen als aktuell Vorletzter weiterhin mitten im Abstiegskampf. Mit einem Heimsieg könnte die HSG bis auf einen Punkt an das rettende Ufer heranrücken. Gewinnt hingegen die Spielgemeinschaft aus Achim und Baden, würde der Vorsprung auf sieben Punkte anwachsen – ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt. Die Bedeutung dieser Partie dürfte allen Beteiligten daher mehr als bewusst sein.
Frauen
Auch in der Solarservice Norddeutschland Handball-Regionalliga der Frauen wird endlich wieder gespielt. Jedoch soll auch hier erstmal auf das letzte Wochenende zurückgeblickt werden: Der Lauf der HSG Hunte-Aue Löwen hat ein Ende gefunden – gegen den Tabellendritten vom Hannoverschen SC müssen sich die „Lady-Lions“ am Ende mit 30:33 geschlagen geben. Positiv: Die HSG hat sich auch nach dem zwischenzeitlichen Rückstand von sieben Toren nicht unterkriegen lassen und bis zum Schluss Moral gezeigt! Das Nachholspiel zwischen dem MTV Rosdorf und der HSG Stade/Fredenbeck musste ein weiteres Mal ausfallen – ein neuer Termin ist Stand 2. Februar noch nicht vorhanden.
Starten wir rein in Spieltag Nummer 16 – los geht’s in Wilhelmshaven: Am Samstag, den 7. Februar um 14:30 Uhr empfängt der WHV den MTV Rosdorf – ein Duell mit direkter tabellarischer Brisanz. Nur zwei Punkte trennen beide Teams. Mit einem Auswärtssieg würde der MTV punktetechnisch gleichziehen und für zusätzliche Spannung im engen Tabellenmittelfeld sorgen. Setzt sich hingegen der WHV durch, ziehen die Damen vom Jadebusen an der SG FriPe vorbei und klettern zurück auf Rang vier.
Drei Stunden später, um 17.30 Uhr, geht der Blick gen Friedrichsfehn – die SG FriPe hat den Spitzenreiter aus Garrel zu Gast und möchte sich möglichst teuer verkaufen. Die Aufsteigerinnen aus dem Ammerland haben in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass sie dies können und auch gegen starke Gegnerinnen mithalten. Gegen die absoluten Topteams blieb der große Coup bislang jedoch aus – vielleicht ändert sich das an diesem Wochenende. Die Gäste aus Garrel werden ihrerseits alles daransetzen, diesen Plan zu durchkreuzen und den Aufstieg in die 3. Liga langsam aber sicher in trockene Tücher zu packen.
30 Minuten später braucht der Jahn aus Hollenstedt einen Sahne-Tag. Um 18.00 Uhr ist er nämlich zu Gast beim Hannoverschen SC, der als Tabellendritter klar favorisiert in die Partie geht. Trotz dieser Platzierung haben die Damen aus der Landeshauptstadt weiterhin einen ordentlichen Rückstand auf die Aufstiegsplätze. Wollen sie also nochmal in den Kampf um die dritte Liga einsteigen, gilt die einfache Devise: Punkten, Punkten, Punkten. Auch für den Gast aus Hollenstedt sind Punkte aktuell Gold wert. Um nicht doch noch in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden, wären Zähler gegen einen der Topfavoriten der Liga von enormer Bedeutung.
Um viertel acht – also um 19.15 Uhr – kommt es zum Aufeinandertreffen des SV Altencelle und der HSG Hunte-Aue Löwen. Die Rollen könnten hier kaum klarer verteilt sein: Der Gastgeber zählt zu den absoluten Spitzenteams der Liga, während die „Lady-Lions“ weiterhin das Tabellenende zieren. Zwar zeigte die HSG zu Beginn der Rückserie einen kleinen Aufwärtstrend, dennoch tragen sie nach wie vor die rote Laterne. Der SV Altencelle hingegen ist voll im Meisterschaftsrennen und darf sich im Kampf um die Schale keine Ausrutscher mehr erlauben.
Auch am Sonntag, den 8. Februar, wird gespielt – bereits um 14.30 Uhr treffen die HSG Stade/Fredenbeck und der TuS Komet Arsten zum kleinen Nord-Duell aufeinander. Neben der geografischen Nähe sorgt auch die Tabellenkonstellation für Brisanz: Die Gäste aus dem Bremer Vorort rangieren mit einem Spiel mehr auf Platz sieben, die HSG folgt dicht dahinter auf Rang neun. Nach oben wie nach unten scheint für beide Teams zwar nicht mehr allzu viel möglich, dennoch dürfen sich die Zuschauer auf ein intensives und umkämpftes Spiel freuen.
Den Spieltag beenden dürfen der TV Hannover-Badenstedt II und der TV Oyten. Um 15.00 Uhr wird die letzte Partie des Spieltags angepfiffen. Während es für die Gäste tabellarisch nur noch um die sprichwörtliche „goldene Ananas“ geht, stecken die Jungwilden aus Hannover noch mitten im Abstiegskampf. Fünf Punkte beträgt aktuell der Rückstand auf das rettende Ufer. Soll die Hoffnung auf den Klassenerhalt weiterleben, braucht es dringend einen Lauf – und ein Duell gegen ein solides Team aus dem Tabellenmittelfeld könnte genau der richtige Zeitpunkt sein, um diesen zu starten.
Solarservice Norddeutschland Handball-Regionalliga auf HVNB LIVE
Alle Spiele der Solarservice Norddeutschland Handball-Regionalliga werden auf der verbandseigenen Streamingplattform HVNB LIVE live und on demand übertragen. Jedes Spiel der Männer wird durch einen Live-Kommentar begleitet, um die Fans noch näher ans Geschehen zu bringen.
HVNB LIVE ist die verbandseigene Streamingplattform des Handballverbandes Niedersachsen-Bremen. Über HVNB LIVE kann jeder Verein im Verbandsgebiet mit einfachen Mitteln und ohne Kosten seine Spiele live übertragen und auf Abruf anbieten. Aktiviere jetzt deinen Vereinskanal für die Saison 2025/26!
