Der Zusammenhalt in der Handballfamilie ist gefragt. Grafik: HVNB

Handballfamilie zeigt Solidarität

Unterstützung für Levke und Liv in einer schwierigen Zeit benötigt.

Die Handballgemeinschaft zeigt Zusammenhalt auch außerhalb des Spielfelds. Aktuell benötigen zwei Spielerinnen aus dem Handballverband Niedersachsen-Bremen e.V. (HVNB) die Unterstützung der Handballfamilie.

Unterstützung für Levke und ihre Familie

Die zehnjährige Levke von der HSG Bruchgraben Füchse, einer Spielgemeinschaft des TVE Algermissen und MTV Harsum in der Region Hannover-Weser-Leine, ist schwer erkrankt. Die handballbegeisterte Nachwuchsspielerin erhielt am 30. Dezember 2025 die Diagnose eines als unheilbar geltenden Hirntumors.

Die gesamte Familie Kirschstein ist eng mit dem Handballsport verbunden. Beide Eltern engagieren sich als Trainerin und Trainer, die Kinder sind aktive Handballerinnen und Handballer. Mit der Diagnose erlitt die Familie einen schweren Schicksalsschlag.

Um Levke und ihrer Familie in dieser schwierigen Situation zur Seite zu stehen, hat ihr Heimatverein einen Spendenaufruf ins Leben gerufen. Die gesammelten Mittel sollen dabei helfen, gemeinsame Familienzeit zu ermöglichen, Wünsche zu erfüllen und die entstehenden Therapiekosten zu unterstützen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zu spenden gibt es unter:

Unterstützung für Liv Süchting

Auch Liv Süchting, die aus Nienburg stammt, kämpft weiterhin gegen eine schwere Krebserkrankung. Die Beachhandball-Nationalspielerin schaffte auch in der Halle den Sprung in die 1. Bundesliga zum Buxtehuder SV und führte die Mannschaft dort zeitweise als Kapitänin aufs Feld.

Im Jahr 2022 erhielt Liv die Diagnose schwarzer Hautkrebs. Seitdem hat sie zahlreiche Immuntherapien, Chemotherapien, Bestrahlungen sowie weitere standardisierte und experimentelle Behandlungen durchlaufen. Bisher blieben diese jedoch ohne den erhofften Erfolg.

Eine vielversprechende TIL-Therapie kann Liv aufgrund nicht erfüllter Voraussetzungen innerhalb der Europäischen Union derzeit nicht antreten. Als verbleibende Behandlungsoption kommt eine Therapie im Ausland infrage. Die hierfür entstehenden Kosten werden jedoch nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Daher ist auch Liv auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Handball verbindet Menschen weit über den sportlichen Wettbewerb hinaus. Der HVNB ruft die Handballfamilie dazu auf, Levke, Liv und ihre Familien zu unterstützen und zu zeigen, dass Zusammenhalt und Solidarität zentrale Werte unseres Sports sind.

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