Das W11-Team des HVNB hat allen Grund zum Jubeln. Foto: HVNB

Erfolgreicher SELECT-Cup in Bremen

Weibliches HVNB-Team gewinnt Turnier – M10 landet auf Platz 7 und M11 auf Rang 15.

Drei Tage voller Spannung, zahlreiche enge Spiele und ein Turniersieg für den HVNB: Vom 30. Oktober bis 1. November 2026 fand der SELECT-Cup des Handballverbandes Niedersachsen-Bremen e.V. (HVNB) in Bremen statt. Mit 15 männlichen und zwölf weiblichen Teams aus insgesamt 13 Handballlandesverbänden ist das Turnier der größte Ländervergleich vor dem Deutschland-Cup.

Der SELECT-Cup startete am Freitag, den 30. Oktober 2026, um 14.30 Uhr. Zeitgleich wurden die ersten Partien in vier Hallen angepfiffen. Gespielt wurde in der Hinni-Schwenker-Halle, den beiden Hallen in der Sporthalle an der Ronzelenstraße sowie der Klaus-Dieter-Fischer-Halle. „Ein großer Dank gilt den drei ausrichtenden Vereinen HC Bremen, SV Werder Bremen und ATSV Habenhausen, die maßgeblich zur erfolgreichen Durchführung des Turniers beigetragen haben“, bedankt sich HVNB-Geschäftsführer Markus Ernst.

In den folgenden zwei Tagen kämpften die männlichen und weiblichen Teams um Siege und Platzierungen. Von der Gruppenphase über die Überkreuzspiele bis hin zu den Platzierungsspielen boten sich zahlreiche spannende Begegnungen. Am Ende durften sich zwei Mannschaften über den Turniersieg freuen.

Im weiblichen Finale standen sich das HVNB-Team und Bayern gegenüber. Nach einer umkämpften Anfangsphase konnte sich das HVNB-Team immer weiter absetzen und so am Ende mit 28:21 durchsetzen. Dieser Erfolg setzte einem erfolgreichen Turnier die Krone auf, denn bereits in der Gruppenphase hatte das Team mit drei Siegen überzeugt. Gegen Schleswig-Holstein setzte sich die Auswahl knapp mit 22:21 durch. Es folgten deutliche Erfolge gegen Rheinland-Pfalz (43:17) und Saar (33:16). Auch im Halbfinale ließ das HVNB-Team nach einer schwierigen Anfangsphase nichts anbrennen und gewann gegen die Auswahl aus Westfalen mit 28:17. Mit dem Finalsieg krönten die Spielerinnen ihre starke Turnierleistung. HVNB-Landestrainer Dirk Leun zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Wir haben uns sehr über den Turniersieg gefreut, der bei den Mädchen das Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit auch in schwierigen Phasen noch einmal gestärkt hat. Wir wissen, dass wir auf einem guten Weg Richtung Deutschland-Cup sind. Bis Januar 2027 gibt es noch einige Punkte, an denen wir arbeiten wollen, um damit die Abstimmung im Team weiter zu verbessern. Insgesamt war der Select Cup ein tolles Event und eine gute Werbung für den Nachwuchshandball.“
Den dritten Platz sicherte sich Westfalen. Im Spiel um Bronze setzte sich die Auswahl mit 21:17 gegen Berlin durch.

Nach einer ebenso erfolgreichen Vorrunde und einem gewonnenen Halbfinale marschierte auch Berlin ins Finale der männlichen Teams durch. Die Auswahl traf dort auf das Team aus Nordrhein. Der Finaleinzug der Nordrhein-Auswahl war zuvor in einem hart umkämpften Halbfinale erst in letzter Sekunde entschieden worden.
Im Endspiel ließ Berlin jedoch keinen Zweifel an den eigenen Titelambitionen. Mit einem deutlichen 34:15-Erfolg sicherte sich die Mannschaft den Turniersieg.
Deutlich enger verlief das Spiel um Platz drei. In einer umkämpften Begegnung zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt schenkten sich beide Teams nichts. Am Ende setzte sich Sachsen denkbar knapp mit 32:31 durch und sicherte sich damit die Bronzemedaille.


Für die beiden männlichen HVNB-Auswahlteams verlief das Turnier mit unterschiedlichen Ergebnissen. Während das M10-Team mit zwei starken Siegen ins Turnier (28:18 gegen Westfalen und 28:21 gegen Schleswig-Holstein) startete, folgte dann zwei Niederlagen gegen Sachsen-Anhalt (22:19) und Hessen (22:18). Im Überkreuzspiel musste sich das Team ebenfalls gegen Rheinland-Pfalz geschlagen geben (21:17) und spielte so abschließend um Platz sieben. Dort konnten die Jungs einen Sieg gegen Bayern einfahren (24:22). „In einigen Spielen wäre mehr drin gewesen. Dennoch haben wir viele Erfahrungen gesammelt und werden die Schwierigkeiten in den nächsten Maßnahmen nochmal gezielt angehen“ resümiert Michel Sperling, Trainer und dualer Student im HVNB. 
Das M11-Team nahm als jüngerer Jahrgang am SELECT-Cup teil und belegte am Ende den 15. Platz. In der Gruppenphase musste sich die Mannschaft Bayern (18:25), Saar (27:21) und Berlin (17:34) geschlagen geben. Gegen Rheinland-Pfalz erreichten die Jungs ein 20:20-Unentschieden. In den anschließenden Platzierungsspielen wurden die Ränge 13 bis 15 in einer Dreiergruppe ausgespielt. Dabei gelang der HVNB-Auswahl ein knapper 17:16-Erfolg gegen Brandenburg. Gegen Westfalen musste sich das Team mit 18:26 geschlagen geben.

Nicht nur auf dem Spielfeld war einiges geboten. Während des gesamten Turniers wurden die Mannschaften von zahlreichen mitgereisten Fans lautstark unterstützt. Mit Trommeln, Gesängen und viel Begeisterung sorgten sie in den Hallen für eine stimmungsvolle Kulisse und feuerten ihre Teams bis zum letzten Spiel an. „Das Turnier war ein voller Erfolg. Die gut besuchten Hallen und die unterstützenden Fans haben für eine erstklassige Atmosphäre gesorgt. Dass unsere Mädels sich zudem den Turniersieg holen konnten, veredelt das gesamte Wochenende entsprechend“, bilanziert HVNB-Geschäftsführer Markus Ernst. 

Alle Ergebnisse und Platzierungen sind unter nuLiga einsehbar.

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