Emily Fischer und der BV Garrel beenden die Saison auf Platz zwei. Foto: Gabi Müller

Regionalliga: Herr Ober, „Zahlen“ bitte!

Eine Vorschau, die eigentlich eine Rückschau ist – aber ganz im Sinne der Statistik.

Männer

Einer der bekanntesten und schönsten Songs von Rio Reiser († 1996) ist ohne Wenn und Aber „Junimond“ aus dem Jahre 1986. Hier heißt es u.a. „es ist vorbei, bye-bye Junimond“ – und so vorbei, wie der Liebeskummer des Interpreten, ist seit dem vergangenen Wochenende auch die Solarservice Norddeutschland Handball-Regionalliga der Männer. Für Fans und Interessierte geht die Herz-Schmerz-Phase also erst jetzt so richtig los – aus diesem Grund gibt es heute nochmal eine Spezialausgabe der Regionalliga-Vorschau, die sowohl die Saison der Männer als auch die der Frauen gebührend Revue passieren lassen soll.

Bevor es jedoch um die wichtigsten Zahlen und Fakten geht, richtet sich der Blick auf den vergangenen Spieltag: Der TuS Himmelsthür gewinnt vor heimischen Publikum ein torreiches Duell gegen den TV Cloppenburg; Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (HSG Grü/Boo) verabschiedet sich mit einem Sieg gegen den neuen Meister aus der Regionalliga; Der TvdH Oldenburg gewinnt gegen den SV Alfeld; Die SG Achim/Baden unterliegt dem Northeimer HC; Hameln muss sich dem SV Beckdorf geschlagen geben; Großenheidorn gewinnt das Derby am Ende deutlich mit 41:31; Nienburg unterliegt dem MTV Vorsfelde.

Damit sind alle tabellarischen Entscheidungen gefallen: Der MTV Großenheidorn steigt in die 3. Liga auf – der HVNB gratuliert und wünscht viel Erfolg für die kommende Saison. Für die SG Achim/Baden wird es dagegen eng: Als Tabellenzwölfter benötigen sie ein kleines bis mittelgroßes Wunder, um die Klasse zu halten. Dieser Platz dürfte angesichts der aktuellen Konstellation in der 3. Liga nämlich aller Voraussicht nach, den Abstieg in die Oberliga bedeuten.

Die Abschlusstabelle (angezeigt nach direktem Vergleich) der Solarservice Norddeutschland Handball-Regionalliga 2025/26:

RangVereinSpieleS | U | NTore+/-Punkte
↑1TSV Burgdorf II2621 | 0 | 5868:739+12942:10
↑2MTV Großenheidorn2619 | 3 | 4834:704+13041:11
3Northeimer HC2619 | 2 | 5844:763+8140:12
4TvdH Oldenburg2614 | 3 | 9742:674+6831:21
5SV Beckdorf2614 | 2 | 10825:772+5330:22
6MTV Vorsfelde2613 |4 | 9833:840-730:22
7HSG Schaumburg2613 | 2 | 11814:796+1828:24
8VfL Hameln2612 | 1 | 13830:841-1125:27
9TuS GW Himmelsthür269 | 3 | 14814:848-3421:31
10TV Cloppenburg269 | 3 | 14804:810-621:31
11SV Alfeld268 | 2 | 16737:801-6418:34
12SG Achim/Baden268 | 2 | 15777:842-6518:34
↓13HSG Nienburg264 | 3 | 19721:839-11811:41
↓14HSG Grü/Boo263 | 2 | 21695:869-1748:44
Staffel- und Mannschaftsstatistik

182 Spiele gab es in dieser Saison bei den Männern – sie teilen sich auf in 99 Heimsiege, 67 Auswärtssiege und 16 Unentschieden. Anbei eine Übersicht der Tore, 7-Meter, Zeitstrafen und Karten:

 Insgesamtø Pro Spiel
Tore11.20661,57
7-m-Versuche1.4608,02
7-m-Tore1.1136,12
7-m-Trefferquote76,23%
Zeitstrafe1.0335,68
Zeitstrafe1670,92
Zeitstrafe180,10
Zeitstrafen insgesamt1.2186,69
Gelbe Karten2651,46
Rote Karten760,42
Der Angriff

Der Meister aus Burgdorf stellt die beste Angriffsreihe – offiziell warf die Bundesligareserve insgesamt 868 Tore, was bereits das Nonplusultra darstellt. Inoffiziell waren es sogar 902 Tore – da das 34:34 gegen Großenheidorn im Nachgang jedoch am „Grünen Tisch“ entschieden wurde, tauchen die Tore nicht in der Endtabelle auf. Ausgehend der inoffiziellen Anzahl trafen die Burgdorfer im Schnitt satte 34,69-mal pro Spiel!

Die harmloseste Angriffsleistung zeigten die Männer der HSG Grü/Boo. Lediglich 695-mal beförderte die „Landkreis-HSG“ den Ball in das gegnerische Tor – die Fans durften im Schnitt also nur 26,73-mal über eigene Treffer jubeln.

Die Abwehr

Die beste Abwehrreihe stellt der TvdH aus Oldenburg. In 26 Spielen kassierte man lediglich 674 Gegentore (ø = 25,92) und ist damit die einzige Mannschaft, die weniger als 700 Gegentreffer bekommen hat. Zum Vergleich: vergangene Saison kassierten die Oldenburger 742 Gegentore, also durchschnittlich 28,5 pro Spiel. Chapeau zu dieser Steigerung!

Mit Blick auf die schlechteste Abwehrreihe findet man sich erneut im Tabellenkeller wieder: Auch dieser „Award“ geht an die HSG Grü/Boo. Mit 869 Gegentoren – im Schnitt also 33,42 pro Spiel – ist die „Landkreis-HSG“ in diesem Ranking Schlusslicht.

Tore, Tore, Tore

Die Torjägerkanone holt sich in diesem Jahr Lasse Giese (MTV Vorsfelde). Mit überragenden 236 Toren, kommt er auf einen Schnitt von 9,08 Treffern pro Spiel. Bei 40 7-Meter-Toren bleiben 196 Feldtore übrig – Ligabestwert! Damit löst Giese Daniel Bruns (HSG Schaumburg) ab, der vergangene Saison mit insgesamt 206 Toren Torschützenkönig wurde.

Zweitbester Werfer ist Leon Petersen (SV Beckdorf) – 197 Tore in 24 gespielten Partien bilden am Ende einen Schnitt von 8,21 Toren pro Spiel. Abzüglich der 57 7-Meter-Tore (Platz 3), die Petersen bei einer Quote von 80,28% verwandelte, bleiben 140 Feldtore übrig – auch das ist aller Ehren wert!

Den 3. Platz sichert sich Janne Siegesmund (VfL Hameln) mit 189 Toren (ø 7,56). Bei lediglich 16 7-Meter-Toren war Siegesmund 173-mal aus dem Spiel heraus erfolgreich.

Fehlen noch die 7-Meter-Schützen: neben Petersen (Platz 3) komplettieren Michal Skwierawski (TV Cloppenburg; Platz 2) und Fynn Graafmann (HSG Schaumburg; Platz 1) das Treppchen. Skwierawski kommt auf 72 Treffer bei 86 Versuchen, was einer Quote von 83,72% entspricht. Graafmann traf bei 96 Versuchen 76-mal ins Schwarze – dies entspricht einer Quote von 79,17%.

Die Rüpel der Liga

Handball ist ein harter Sport – entsprechend braucht es Regeln und Sanktionen. Blicken wir auf die verhängten Strafen, sticht besonders eine Mannschaft heraus: der VfL Hameln. Die Rattenfänger legten anscheinend eine besonders harte Gangart hin, die hin und wieder offensichtlich zu hart war. Insgesamt 114 Zeitstrafen, 26 Gelbe und 14 Rote Karten sammelte das Team von Trainer Siegesmund. Somit geht der Award für die „unfairste“ bzw. „härteste“ Mannschaft in diesem Jahr mit weitem Abstand an den Verein für Leibesübungen.

Der „Zeitstrafen-König“ hingegen ist ein Northeimer: Joe Schuster kam in 26 Spielen auf 27 Zeitstrafen (1. 21x; 2. 5x; 3. 1x) – und damit beinahe auf ebenso viele Strafen wie Tore (29). Der Blick auf den „Roten Karton“ lohnt sich auch: Ayke Donker (VfL Hameln) und Mika Ritter (MTV Großenheidorn) sahen diesen jeweils 4-mal!

Torfestival trifft auf Ladehemmung

Lange sah es danach aus, dass das Spiel zwischen der SG Achim/Baden und der HSG Grü/Boo vom 3. Spieltag (41:37; 78 Tore) die torreichste Partie der Saison wird. Aber Pustekuchen! Am letzten Spieltag spielten sich der TuS GW Himmelsthür und der TV Cloppenburg regelrecht in einen Torrausch, der in einem 48:38-Heimsieg endete. Somit fielen sage und schreibe 86 Tore in einem Spiel!

Mit dem MTV Großenheidorn und dem TvdH scheinen sich zwei Teams gefunden zu haben, die sich von ihren Spielweisen her nahezu egalisieren. So ging das Hinspiel 22:19 (41 Tore) und das Rückspiel 21:21 (42 Tore) aus. Dies sind tatsächlich auch die Spiele, mit den wenigstens Toren.

Die meisten Tore innerhalb eines Spiels warf der TuS aus Himmelsthür beim bereits erwähnten Torfestival gegen Cloppenburg. Die wenigsten Tore warf die „Landkreis-HSG“ im Spiel gegen TvdH Oldenburg – lediglich 16-mal bekam man den Ball im gegnerischen Netz unter.

Heim- vs. Auswärtsmacht

Angefangen bei der besten Heimmannschaft geht der Blick an die Tabellenspitze – der Ligaprimus aus Burgdorf hatte in eigener Halle lediglich gegen den Northeimer HC das Nachsehen, sammelte entsprechend 24:2-Punkte und ist damit die heimstärkste Mannschaft. Auf dem zweiten Platz folgt der Northeimer HC, der in eigener Halle auf zehn Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage kommt – somit stehen 22:4-Heimpunkte zu Buche. Als drittstärkste Heimmannschaft geht der MTV Vorsfelde über die Ziellinie – neun Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen ergeben in Summe 19:7-Punkte.

Auch auswärts wussten einige Teams zu überzeugen – der MTV aus Großenheidorn gewinnt dabei das Rennen und sammelte starke 23:3-Punkte in der Fremde (11 S; 1 U; 1 N). Den zweiten Platz teilen sich mit jeweils neun Siegen und vier Niederlagen die TSV Burgdorf II und der Northeimer HC. Auf dem dritten Platz steht das Team der HSG Schaumburg – sieben Siege, zwei Unentschieden und vier Niederlagen machen insgesamt 16:10-Punkte!

Frauen

Die zweite Spielzeit der Solarservice Norddeutschland Handball-Regionalliga der Frauen hielt spannende Spiele, Überraschungen, Schützenfeste, Abwehrschlachten und vieles mehr bereit. Grund genug, um die wichtigsten Statistiken einmal genauer unter die Lupe zu nehmen!

Angefangen bei der Abschlusstabelle, hat der SV Altencelle durch den Gewinn der Meisterschaft die Möglichkeit, an der Relegation zur 3. Liga teilzunehmen. Im ersten Spiel verloren sie gegen die Damen der HSG Eider/Harde (HV Schleswig-Holstein) mit 29:36. Am jetzigen Samstag, den 2. Mai folgt das zweite Relegationsspiel gegen den SV Fortuna 50 Neubrandenburg (HV Mecklenburg/Vorpommern) – viel Erfolg, Mädels!

RangVereinSpieleS | U | NTore+/-Punkte
(↑)1SV Altencelle2220 | 1 | 1694:504+19041:3
2BV Garrel2219 | 0 | 3641:505+13638:6
3SG Fri/Pe2213 | 1 | 8617:612+527:17
4Hannoverscher SC2212 |1 | 9629:648-1925:19
5Wilhelmshavener HV2211 | 1 | 10625:609+1623:21
6TuS Komet Arsten2211 | 0 | 11574:607-3322:22
7MTV Rosdorf229 | 2 | 11636:646-1020:24
8HSG Stade/Fredenbeck229 | 1 | 12583:595-1219:25
9TV Oyten228 | 1 | 13596:600-417:27
10TuS Jahn Hollenstedt227 | 1 | 14561:625-6415:29
↓11TV Hannover-Badenstedt II225 | 0 | 17591:693-10210:34
↓12HSG Hunte-Aue Löwen222 | 3 | 17591:693-1037:37
Staffel- und Mannschaftsstatistik

Bei den Frauen gab es aufgrund der geringeren Anzahl an Mannschaften logischerweise auch weniger Spiele. So wurden 132 Partien angepfiffen, die sich in 75 Heimsiege, 51 Auswärtssiege und lediglich sechs Unentschieden aufteilen. Auch hier die Übersicht der 7-Meter, Zeitstrafen und Karten:

 Insgesamtø Pro Spiel
Tore7.33855,59
7-m-Versuche1.1558,75
7-m-Tore8846,70
7-m-Trefferquote76,54%
Zeitstrafe6014,55
Zeitstrafe700,53
Zeitstrafe30,02
Zeitstrafen insgesamt6745,11
Gelbe Karten1861,41
Rote Karten120,09
Der Angriff

Die meisten Tore steuerte der SV Altencelle bei – er stellt entsprechend die beste Angriffsreihe: 694 Tore bedeuten im Schnitt 31,55 Tore pro Spiel. Altencelle ist außerdem das einzige Team, das im Schnitt mehr als 30 Tore warf.

Die vermeintlich schwächste Angriffsleistung zeigten die Mädels aus Hollenstedt. Sie warfen lediglich 561 Tore, was am Ende einen Schnitt von 25,5 Toren pro Spiel bedeutet.

Die Abwehr

Mit Blick auf die Abwehr führt erneut kein Weg an der Meistermannschaft vorbei – lediglich 504-mal mussten die Hüterinnen des SV Altencelle hinter sich greifen. Durchschnittlich fing sich das Team also gerade mal 22,90 Tore. Die alte Weisheit, „Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften“ scheint also gar nicht so abwegig zu sein.

Die schlechteste Abwehrreihe stellten die „Lady-Lions“ der HSG Hunte-Aue Löwen. Sie fingen sich so viele Gegentore, wie der Meister warf – nämlich 694. Entsprechend erübrigt sich die Rechnerei nach dem Gegentor-Schnitt pro Spiel, dieser ist natürlich gleich: 31,55.

Tore, Tore, Tore

Clementine Stoll (SG FriPe) holt sich die Torjägerkanone! 152 Tore aufgeteilt in 65 Feld- und 87 7-Meter-Tore bedeuten am Ende den ersten Platz in der Torschützenliste. Bei 21 gespielten Spielen warf Stoll im Schnitt 7,24 Tore pro Spiel. Überragend ist dabei die Quote vom 7-Meter-Strich: 87 Tore (Platz 1) in 99 Versuchen bedeuten eine Trefferquote von 87,88%. Aus den Top-20 kann lediglich Carina Wolf (SV Altencelle) eine bessere Quote nachweisen (88,89%). Sie hat bei 36 Versuchen und 32 Toren aber auch deutlich weniger Strafwürfe geworfen.

Carina Neumann (Hannoverscher SC) folgt mit 144 Toren auf dem 2. Platz der Gesamt-Liste. Auch Neumann war 21-mal mit von der Partie, was einen Schnitt von 6,86 Toren pro Spiel ausmacht. Darüber hinaus ist auch Neumann 7-Meter-Schützin – so gehen 66 (Platz 2) der 144 Tore auf Strafwürfe zurück (Quote: 77,65%).

Auf dem 3. Platz liegt Karla Witte von der HSG Hunte-Aue Löwen mit 143 Treffern. Besonders bemerkenswert: Nur 12 davon stammen aus Strafwürfen – satte 131 Tore erzielte sie also aus dem Spiel heraus. Eine Quote, die offenbar auch die SFN Vechta aus der 3. Liga überzeugt hat, die sich Wittes Dienste für die Zukunft gesichert haben. Chapeau!

Last but not Least ist natürlich auch noch die drittbeste 7-Meter-Schützin zu erwähnen. Jasmin Johannesmann (TV Oyten) konnte sich mit 61 Toren bei 82 Versuchen (74,39%) den Platz auf dem Treppchen ergattern.

Die Rüpel der Liga

Schaut man sich lediglich die Zeitstrafen, Gelbe sowie Rote Karten an, lässt sich durchaus über die Spielweise der jeweiligen Mannschaft munkeln. Mit weitem Abstand ist im Ranking um die „unfairste“ bzw. „härteste“ Mannschaft der Wilhelmshavener HV auf dem 1. Platz anzufinden. Sage und schreibe 72 Zeitstrafen, 15 Gelbe und fünf Rote Karten stehen zu Buche. Unnötig zu erwähnen, dass der WHV auch die Spielerin mit den meisten Zeitstrafen in seinen Reihen hat: Lale Baumgarten kommt in 22 Spielen auf starke 20 (1. 14x; 2. 5x; 3. 1x) Zeitstrafen! Hinzu kommen eine Gelbe sowie zwei Rote Karten.

Die „fairste“ Mannschaft kommt aus Garrel. Der Ballverein sammelte lediglich 44 Zeitstrafen und 14 Gelbe Karten. Bemerkenswert: die Spielerinnen erlaubten sich weder eine Rote Karte noch eine 3. Zeitstrafe!

Torfestival trifft auf Ladehemmung

Aus der Perspektive der insgesamt geworfenen Tore fand das größte Spektakel bereits am 3. Spieltag statt. Auf einem unscheinbaren Sonntag trifft der TV Oyten vor heimischem Publikum auf den Hannoverschen SC. Was zur Halbzeit (13:17) wie ein durchschnittliches Spiel wirkt, soll mit Abpfiff das bis dato torreichste der Saison sein (und bleiben). Oyten verliert mit 35:41 – 76 Tore fallen also insgesamt.

Am torärmsten ging es am Valentinstag zu: Die HSG aus Stade bzw. Fredenbeck ist zu Gast beim Jahn aus Hollenstedt und will nicht so richtig ins Rollen kommen. Am Ende steht ein 21:18 auf der Anzeigetafel – Fans und Interessierte sahen also lediglich 39 geworfene Tore.

Die Fans des Hannoverschen SC durften während eines Spiels am häufigsten jubeln: Im eingangs erwähnten Torspektakel gegen den TV Oyten warf der HSC 41 Tore – die meisten während eines Spiels.

Wir schauen auch nochmal auf den TV Oyten – dieser warf am letzten Spieltag die wenigsten Tore während eines Spiels. Beim 24:16 gegen den BV Garrel kam die Angriffsreihe der „Vampires“ nicht so richtig in Schwung.

Heim- vs. Auswärtsmacht

Jedes Team ging 22 Mal auf Punktejagd – diese 22 Spiele sind logischerweise in elf Heim- und Auswärtsspiele aufgeteilt. Erneut führt kein Weg an den Meisterinnen vorbei: Der SV Altencelle ist die beste Heimmannschaft der Saison. Mit 22:0-Punkten verloren sie vor heimischer Kulisse kein einziges Mal. Dicht dahinter folgt der BV Garrel, der lediglich einmal vor heimischen Publikum verlor und entsprechend 20:2-Punkte sammeln konnte. Platz drei teilen sich der TuS Komet Arsten, die SG Friedrichsfehn/Petersfehn und der Hannoversche SC mit jeweils 16:6-Punkten (alle 8 Siege & 3 Niederlagen).

Der SV Altencelle ist auch die beste Auswärtsmannschaft – neun Siege und ein Unentschieden ergeben 19:3-Punkte in der Fremde. Es folgt der BV Garrel auf dem 2. Platz, der 18:4-Punkte auswärts sammeln konnte.  Die SG FriPe kommt auf dem dritten Platz– sie konnte fünf Siege und ein Unentschieden in fremden Hallen feiern und sammelte entsprechend 11:11-Punkte.

Damit endet die Saison 2025/26 – und auch wir verabschieden uns erstmal in die Sommerpause. Ein großes Dankeschön an alle Fans und Interessierten fürs Mitlesen, Mitfiebern und Dranbleiben! Keine Sorge: Die Regionalliga-Vorschau meldet sich rechtzeitig zurück – Ende August erscheint die erste Ausgabe mit allen wichtigen Infos zum Saisonstart 2026/27 (5./6. September 2026).

Solarservice Norddeutschland Handball-Regionalliga auf HVNB LIVE

Alle Spiele der Solarservice Norddeutschland Handball-Regionalliga werden auf der verbandseigenen Streamingplattform HVNB LIVE live und on demand übertragen. Jedes Spiel der Männer wird durch einen Live-Kommentar begleitet, um die Fans noch näher ans Geschehen zu bringen.

HVNB LIVE ist die verbandseigene Streamingplattform des Handballverbandes Niedersachsen-Bremen. Über HVNB LIVE kann jeder Verein im Verbandsgebiet mit einfachen Mitteln und ohne Kosten seine Spiele live übertragen und auf Abruf anbieten. Aktiviere jetzt deinen Vereinskanal für die Saison 2025/26!

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