Die vier Siegerteams reisen zum Bundesfinale nach Berlin. Foto: HVNB

Jugend trainiert: Vier Tickets für das Bundesfinale vergeben

Bad Nenndorf, Meppen, Hemmingen und Schwanewede fahren nach Berlin

Im Sportzentrum Sehnde fand am Mittwoch, 11. März 2026, der niedersächsische Landesentscheid im Schulwettbewerb Jugend trainiert für Olympia statt. In den Wettkampfklassen III (U16) und IV (U14) trafen jeweils die Siegerteams der vier Schulbezirke Hannover, Lüneburg, Braunschweig und Osnabrück aufeinander. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ wurden die Landessiegerinnen und Landessieger ermittelt – und damit auch die Teilnehmer am Bundesfinale in Berlin.

Durchsetzen konnten sich das Gymnasium Bad Nenndorf (WK3 männlich), das Marianum Meppen (WK3 weiblich), die Carl-Friedrich-Gauß-Schule Hemmingen (WK4 männlich) sowie die Waldschule Schwanewede (WK4 weiblich). Für diese vier Schulen geht es nun vom 5. bis 9. Mai 2026 zum Bundesfinale nach Berlin.

WK3 (U16)

Männlich:
Das Team des Gymnasiums Bad Nenndorf setzte sich verlustpunktfrei durch und sicherte sich mit 6:0 Punkten souverän den Landessieg. Entscheidenden Anteil daran hatte bereits das erste Spiel des Tages: Gegen den späteren Zweitplatzierten, das Gymnasium Corvinianum Northeim, gewann Bad Nenndorf mit 16:12. Hinter Northeim (4:2 Punkte) belegte das Domgymnasium Verden mit 2:4 Punkten Rang drei. Das Gymnasium Bad Zwischenahn blieb mit 0:6 Punkten auf Platz vier.

Weiblich:
Bei den Mädchen der WK3 setzte sich das Marianum Meppen durch und qualifizierte sich für Berlin. Die Mannschaft aus dem Emsland verwies das Gymnasium am Bötschenberg Helmstedt (2., 4:2 Punkte) auf Rang zwei. Dritter wurde die Waldschule Schwanewede (2:4 Punkte), während die Humboldtschule Hannover mit 0:6 Punkten Platz vier belegte.

WK4 (U14)

Männlich:
In der jüngeren Altersklasse der Jungen dominierte die Carl-Friedrich-Gauß-Schule Hemmingen das Turnier und gewann alle Spiele (6:0 Punkte). Wie schon in der WK3 landete das Gymnasium Corvinianum Northeim auf Rang zwei (4:2 Punkte). Dahinter folgten das Gymnasium Buxtehude Süd (2:4 Punkte) und das Gymnasium Lohne (0:6 Punkte).

Weiblich:
Besonders spannend verlief das Turnier der WK4-Mädchen. Am Ende setzte sich die Waldschule Schwanewede mit 5:1 Punkten knapp durch. Die späteren Siegerinnen gewannen ihre Spiele gegen das Evangelische Gymnasium Nordhorn (2., 4:2 Punkte) und das Gymnasium Corvinianum Northeim (3., 2:4 Punkte), ließen jedoch gegen die IGS Garbsen (4., 1:5 Punkte) überraschend einen Punkt liegen.

Gelungene Veranstaltung in Sehnde

Der Landesentscheid verlief organisatorisch reibungslos. Die KGS Sehnde sowie der TVE Sehnde unterstützten die Veranstaltung unter anderem mit Kampfgericht und Schulsanitätsdienst. Die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter stellte die Handballregion Hannover-Weser-Leine, die ihren Nachwuchs dabei von erfahrenen Coaches begleiten ließ.

Christian Tonn, Wettkampfbeauftragter und Fachberater Sport des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung Hannover, zeigte sich sehr zufrieden: „Wir ziehen ein rundum positives Fazit des Landesentscheids. Unser Dank gilt der KGS Sehnde und dem TVE Sehnde für die hervorragende Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung. Bei besten Bedingungen haben wir ein spannendes Turnier mit vielen hochklassigen Spielen und fairen Begegnungen erlebt. Den vier verdienten Siegerinnen und Siegern wünschen wir viel Erfolg und spannende Erfahrungen beim Bundesfinale in Berlin.“

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